White Widow feminisiert von Seeds66 steht für genau das Bild, das viele mit den Coffeeshops der 1990er-Jahre verbinden: kompakte Pflanzen, schwer mit Harz überzogene Blüten und ein Effekt, der länger im Kopf bleibt als der Abend selbst. Unsere Linie hält sich nah an diese klassische Handschrift, wurde aber so selektiert, dass sie im Alltag planbar läuft – vom ersten Run bis zur dritten oder vierten Runde im gleichen Setup.
Kurzinfo: White Widow feminisiert
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Genetik: brasilianische Sativa × südindische Indica
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Art der Sorte: feminisierter Indica-Sativa-Hybrid
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Blütezeit (Indoor): 55–65 Tage
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Ertrag Indoor: 400–550 g/m²
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Ertrag Outdoor: 600–800 g pro Pflanze
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THC-Gehalt: 18–25 %
Herkunft & Seeds66-Selektion
Die klassische White-Widow-Linie geht auf eine Kreuzung aus einer brasilianischen Landrassen-Sativa und einer robusten südindischen Indica zurück. Das Ergebnis ist eine kompakte Pflanze mit dichter Blütenstruktur, hohem Harzbesatz und einer Wirkung, die deutlich spürbar bleibt, ohne den Tag sofort zu beenden. Früh wurde diese Kombination auf internationalen Cups ausgezeichnet, weil sie genau dieses Zusammenspiel aus Ertrag, Harz und Alltagstauglichkeit liefert.
Für die Seeds66-Version haben wir Phänotypen bevorzugt, die dieses Bild konsequent wiederholen: ein klarer, buschiger Aufbau, kurze Internodien, stabile Seitentriebe und Blüten, die im Verlauf der Reifephase sichtbar „zufrieren“. In unseren internen Testruns in Kalifornien hat sich gezeigt, dass gerade diese Ausprägung am verlässlichsten durchläuft – ob im Zelt mit moderater Höhe oder im Gewächshaus mit mehr Raum nach oben.
Wuchs & Anbau
White Widow feminisiert wächst mittelgroß und bringt von Natur aus eine kompakte, fast buschige Struktur mit. Indoor landet sie je nach Vorwuchszeit und Training meist zwischen 75 und 120 cm. Viele Pflanzen zeigen ab der dritten Blütewoche einen leicht zunehmenden Bedarf an Magnesium, wenn das Substrat sehr neutral gefahren wird; wer hier rechtzeitig nachjustiert, hält das Blattbild sauber und verhindert frühe Aufhellungen an den oberen Fächern. Ein flacher Kronenaufbau mit leichtem Topping oder LST hilft, die Lichtfläche voll auszunutzen, statt nur einen hohen Haupttrieb zu füttern – genau in solchen Setups spielt diese Linie ihre Stärken am deutlichsten aus.
Im Zelt fühlt sie sich in 9–11-Liter-Töpfen besonders wohl. Ein gleichmäßiger Rhythmus bei Bewässerung und Nährstoffgabe sorgt dafür, dass die Seitenäste mit dem Haupttrieb Schritt halten und die typischen, dick zugeklebten Hauptcolas entstehen. Outdoor läuft White Widow am besten an einem sonnigen, geschützten Platz mit gut drainiertem Boden. Dort kann sie bis zu 200 cm erreichen und legt ab Spätsommer sichtbar an Gewicht zu, solange Wurzelbereich, Wasserversorgung und Luftbewegung um die Krone zusammenpassen.
Seeds66-Tipp:
Gib White Widow feminisiert in der Wachstumsphase lieber etwas mehr Breite als Höhe: Zwei bis drei gezielte Biegungen oder ein frühes Topping reichen oft, um ein gleichmäßiges Dach zu formen. Reduziere in der späten Blüte die Luftfeuchtigkeit schrittweise auf einen Bereich um 45–50 %, dann bleibt die dichte Blütenmasse stabil und der Harzbesatz entwickelt sich sichtbar weiter.
Aroma & Terpene
Beim Öffnen des Glases bringt White Widow von Seeds66 ein Profil, das sofort vertraut wirkt: eine erdige Basis mit leichten Kush-Anklängen, darüber eine dezente Zitrusnote und ein fruchtiger Einschlag. Beim Zerkleinern der Blüten kommen häufig florale Nuancen dazu, die dem Ganzen eine weiche, fast cremige Komponente geben.
Terpen-seitig dominiert in vielen Runs eine myrcenlastige Grundlinie, unterstützt von Caryophyllen und frischeren Anteilen wie Pinene. Im Gesamteindruck entsteht ein dichter, aber nicht überladener Geruch: der erste Zug bringt erdige und leicht süße Noten, beim Ausatmen bleibt ein würzig-blumiger Nachhall am Gaumen, der gut zu ruhigeren Stunden passt.
Wirkung
Die Wirkung von White Widow feminisiert ist klar spürbar, aber gut zu steuern. Mit einem THC-Bereich von 18–25 % bringt sie ein stabiles, eher körperbetontes Erleben, während der Kopf leicht aufgehellt bleibt. Viele Nutzer beschreiben einen spürbaren Spannungsabfall und das Gefühl, innerlich einen Schritt vom Tagesgeschehen zurückzutreten.
In moderaten Mengen passt die Sorte gut zu Abenden mit Musik, Serien oder entspannten Gesprächen. Höhere Dosierungen können deutlich schwerer werden und fühlen sich eher nach Sofazeit als nach Schreibtisch an. Wer nach einer Sorte sucht, die den Tag ruhig ausklingen lässt, ohne komplett abzuschalten, findet hier einen passenden Kandidaten.
Seeds66-Haltung
White Widow feminisiert ist für uns eine Art Praxis-Check: An ihr sieht man schnell, ob ein Setup stimmig arbeitet – von der Luftführung bis zur Basisversorgung. Wir behalten nur Linien im Sortiment, die in unterschiedlichen Umgebungen ein wiedererkennbares Verhalten zeigen und nicht bei jedem Durchgang eine neue Überraschung produzieren.
Oder einfacher gesagt: Eine Sorte hat bei Seeds66 nur dann eine Zukunft, wenn sie im echten Alltag verlässlich abliefert.
Eigenschaften von White Widow feminisiert
Sorte
Indica-Sativa-Hybrid
Art der Sorte
feminisierte Seeds66-Linie
Genetik
brasilianische Sativa – südindische Indica
Wirkung
entspannend, lösend, ideal für ruhige Stunden nach erledigtem Tag
Geschmack
erdig / fruchtig / leichte Zitrus-Noten / blumige Nuancen
Blütezeit Indoor
55–65 Tage
Erntezeit Outdoor
Ende September
Ertrag Indoor
400–550 g/m²
Ertrag Outdoor
600–800 g pro Pflanze
Größe Indoor
75–120 cm
Größe Outdoor
bis etwa 200 cm
THC / CBD
18–25 % / 0,2 %
Klimazonen
gemäßigte Lagen mit geschütztem Standort oder Gewächshaus
Seeds66-Hinweis
klassische Harzlinie für Grower, die ein bewährtes, gut kalkulierbares Verhalten schätzen
Hinweis: Dieser Text beschreibt die photoperiodische, feminisierte Version von White Widow. Wenn du den Charakter in anderen Varianten suchst, findest du hier unsere Linien:
White Widow Auto
sowie die
CBD White Widow Auto.
Häufige Fragen zu White Widow feminisiert
1. Ist White Widow feminisiert und für Einsteiger geeignet?
Die Seeds66-Version ist komplett feminisiert und vergleichsweise unkompliziert, solange die Basis stimmt: sauberes Wasser, ein durchlässiges Substrat und ein halbwegs stabiles Klima. Wer bereits eine oder zwei Runden hinter sich hat, kommt in der Regel sehr gut mit ihr zurecht.
2. Wie lange blüht White Widow Indoor wirklich?
In den meisten Setups liegt die Blütezeit bei 55–65 Tagen. Wenn die Pflanze früh strukturiert und gleichmäßig versorgt wird, reifen die Tops homogen aus, ohne dass der Durchgang unnötig in die Länge gezogen wird. Ein Blick auf die Trichome gegen Ende hilft, den idealen Zeitpunkt zu treffen.
3. Welche Erträge sind realistisch?
Unter guten Indoor-Bedingungen sind 400–550 g/m² ein realistischer Bereich. Draußen können bei gesundem Wurzelbereich, passendem Boden und viel Licht 600–800 g pro Pflanze erreicht werden. Wichtiger als die Maximalzahl ist, dass die Pflanze den Durchgang ohne längere Stressphasen durchlaufen kann.
4. Wie stark riecht White Widow im Anbau?
Spätestens ab der mittleren Blüte nimmt die Duftintensität deutlich zu: erdige, fruchtige und leicht zitronige Noten mischen sich zu einem prägnanten Geruch, der im Innenraum klar wahrnehmbar ist. Ein funktionierender Aktivkohlefilter ist im Indoor-Bereich praktisch Standard.
5. Für welche Situationen eignet sich White Widow am besten?
Viele Grower greifen eher am späteren Nachmittag oder Abend zu dieser Sorte. Sie lässt den Kopf etwas leichter werden und nimmt spürbar Druck aus Schulter- und Nackenbereich, ohne sofort in tiefe Müdigkeit zu kippen. Für konzentrierte Arbeit ist sie weniger gedacht, für ruhige Stunden danach umso mehr.
6. Welche White-Widow-Varianten gibt es bei Seeds66?
Neben der hier beschriebenen photoperiodischen, feminisierten Version führen wir auch
White Widow Auto
sowie die
CBD White Widow Auto.
Alle Varianten sind darauf ausgelegt, ein klar erkennbares Profil zu liefern und sich im Alltag reproduzierbar führen zu lassen.
Seeds66 Redaktion
Alle Beschreibungen basieren auf unseren Tests und Dokumentationen in Kalifornien. Wir veröffentlichen nur Sorten, die wir selbst dokumentiert haben. Fokus: Keimfreude, Stabilität und reproduzierbare Ergebnisse für den deutschsprachigen Markt.