Godfather OG von Seeds66 gehört zu jenen OG-Linien, die sofort eine gewisse Schwere mitbringen. Schon die frühen Blütenansätze wirken kompakt, satt und leicht ölig, und genau dieses Gefühl bleibt der Sorte über den gesamten Durchgang hinweg erhalten. Die Kombination aus Alpha OG und XXX OG verleiht ihr ein erdiges Fundament, das sich nicht in den Vordergrund drängt, sondern ruhig und beständig bleibt. In unseren Durchläufen zeigte sich besonders dieser gleichmäßige Aufbau – eine Struktur, die mit jeder Woche an Dichte gewinnt.
Kurzinfo: Godfather OG
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Genetik: Alpha OG × XXX OG
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Art der Sorte: feminisiert
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Blütezeit: 8–9 Wochen
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Yield indoor: 400–450 g/m²
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Yield outdoor: bis etwa 700 g pro Pflanze
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THC-Gehalt: 28–32 %
Herkunft & Seeds66-Selektion
Alpha OG bringt die tiefen, schweren Kush-Untertöne und eine merklich hohe Harzdichte ein, während XXX OG den kompakteren Aufbau stärkt. Diese Kombination wirkt weniger spektakulär als viele moderne Kreuzungen, aber sie liefert etwas, das bei OG-Linien nicht selbstverständlich ist: eine wiederkehrende Form. Für die Seeds66-Selektion wurden in Kalifornien jene Pflanzen bevorzugt, die standhaft blieben, eine klare Mitte entwickelten und den Blütenkörper früh definieren konnten. Auffällig war der robuste Hauptstamm, der auch späteren Gewichten zuverlässig standhält. Die Linie zeigt zudem ein Verhältnis von Calyx zu Blatt, das das Trimmen erleichtert, ohne ihre typische Form zu verlieren.
Wuchs & Anbau
Godfather OG wächst eher gedrungen und bleibt in ihrer Silhouette ausgewogen. In Indoor-Setups landet sie meist im Bereich von 80–120 cm Endhöhe; im Stretch legt sie in der Regel noch etwa ein Drittel auf die Höhe der Vorblüte drauf. Die Internodien liegen im mittleren Bereich, sodass die Seitentriebe dicht an der Hauptcola sitzen, ohne ineinander zu kippen. Unter LED entsteht ein kompakter, gut ausgeleuchteter Mittelbereich, während sie unter HPS oder CMH etwas breiter und buschiger ausläuft. Die ersten sichtbaren Trichome zeigen sich oft ab der vierten Blütewoche, ab Woche fünf bis sechs verdichtet sich die Harzschicht deutlich.
In Innenräumen kommt sie mit einem Topfvolumen von etwa 9–11 Litern sehr gut zurecht. Ein Temperaturbereich von ungefähr 22–26 °C bei 45–60 % Luftfeuchte und gleichmäßiger Luftzirkulation unterstützt ihren dichten Blütenaufbau. Einzelnes Auslichten größerer Fächerblätter im oberen Bereich kann helfen, die unteren Zonen besser zu belüften. In einem gut ausgeleuchteten 1,0–1,2-m-Zelt lassen sich mehrere Pflanzen mit ähnlicher Blütenhöhe nebeneinander stellen, was ein übersichtliches, gut planbares Trocknungsbild ermöglicht. Am stärksten spielt Godfather OG ihre Stärken in kompakten Indoor-Setups aus, in denen Höhe, Klima und Lichtintensität klar strukturiert bleiben.
Seeds66-Tipp: Wer Godfather OG relativ kompakt hält und die Seitentriebe früh auf eine gemeinsame Höhe bringt, bekommt dichte, gut nutzbare Tops entlang der gesamten Pflanze. Ein moderates Entlauben reicht – diese Linie dankt eher stabile Bedingungen als permanente Eingriffe.
Aroma & Terpene
Das Aroma von Godfather OG bewegt sich klar im klassischen Kush-Spektrum. Dominierend ist eine erdige Basis, die sich mit harzigen Untertönen verbindet. Hinzu kommt ein feiner, frischer Zitrusimpuls, der nicht immer stark ausgeprägt ist, der der Linie aber spürbar Tiefe gibt. Terpene wie Limonen, Myrcen, Beta-Caryophyllen, Farnesen sowie Pinen- und Linalool-Anteile prägen das Profil. Manche Pflanzen zeigen nach der Trocknung eine leichte Holz- oder Nadelspur, die gut mit der schweren Grundstruktur harmoniert.
Wirkung
Godfather OG legt den Schwerpunkt deutlich auf den Körper. Die Wirkung baut sich in den ersten Minuten ruhig auf, setzt dann aber tief an und bleibt über längere Zeit konstant. Mit einem THC-Bereich von 28–32 % gehört sie zu den stärkeren Linien im Seeds66-Sortiment und wird von vielen als klar körperbetont wahrgenommen. Typisch ist ein spürbares Nachlassen von Spannung, ohne dass ein unruhiger Kopf entsteht. Die mentale Komponente wirkt eher bündelnd als aktivierend – ein Grund, warum diese Linie häufig mit den schwereren OG-Vertretern verglichen wird und vor allem für Nutzer interessant ist, die einen deutlichen Indica-Einschlag suchen.
Seeds66-Haltung
Godfather OG wurde so ausgewählt, dass sie von Durchgang zu Durchgang berechenbar bleibt: ähnliche Struktur, ähnliche Tiefe, vergleichbare Blütenkörper bei korrekter Pflege. Für uns steht diese Linie für einen OG-Charakter, der nicht auf Effekthascherei setzt, sondern auf verlässliche Ergebnisse im Zelt. Wer mit ihr arbeitet, bekommt eine Sorte, die sich gut dokumentieren lässt und den typischen, schweren Eindruck einer klassischen Kush-Linie mit modernen Ansprüchen an Stabilität verbindet.
Eigenschaften von Godfather OG
Sorte Indica dominant
Art der Sorte feminisiert
Genetik Alpha OG × XXX OG
Blütezeit 8–9 Wochen
Yield indoor 400–450 g/m²
Yield outdoor bis etwa 700 g pro Pflanze
Größe Indoor 80–120 cm
Größe Outdoor bis 170 cm
Geschmack erdig, harzig, Zitrusanteile, leichte Holznoten
Wirkung körperbetont, tief entspannend
Klimazonen warm gemäßigt, mediterran
Seeds66-Hinweis legt unter stabilen Bedingungen dichte, gut strukturierte Blüten an und zeigt ihre Stärken besonders in mittleren Zelten mit kontrollierbarer Höhe
THC / CBD 28–32 % / 0.5 %
Häufige Fragen zu Godfather OG
1. Braucht Godfather OG viel Pflege?
Nein, solange Temperatur, Luftzirkulation und Bewässerung im Rahmen bleiben, lässt sich die Linie gut im Alltag führen. Sie reagiert eher auf grobe Fehler als auf kleine Schwankungen.
2. Wie zeigt sich die Harzbildung?
Die Sorte beginnt meist ab der vierten Blütewoche mit einer sichtbaren Trichomschicht, die bis zur Ernte stetig zunimmt. Gegen Ende der Blüte wirken die Buds deutlich überzogen und behalten auch nach dem Trocknen einen satten Glanz.
3. Wie lässt sich das Aroma beschreiben?
Erdig und harzig mit einem frischen Zitrusakzent und gelegentlichen Holz- oder Nadelnoten – ein typischer, schwerer OG-Eindruck ohne künstlichen Beigeschmack.
Seeds66 Redaktion
Alle Beschreibungen basieren auf unseren Tests und Dokumentationen in Kalifornien. Wir veröffentlichen nur Sorten, die wir selbst dokumentiert haben. Fokus: Keimfreude, Stabilität und reproduzierbare Ergebnisse für den deutschsprachigen Markt.