Haze Cannabis die Geschichte

Super Silver Haze Cannabis Pflanze in der Blüte

Haze Cannabis Ursprung bis zur Purple Haze

Unsere Geschichte beginnt in den späten 1960ern in Santa Cruz, Kalifornien, wo ein mildes Klima und ein trockener Herbst den Züchtern erlaubte ihre outdoor Saison bis nach Oktober auszuweiten. Hier entlang der Kalifornischen Küstenlinie, haben die Gebrüder Haze eine exotische Sorte von Cannabis kultiviert welche zu dieser Zeit bei einem kleinen Kreis der dort ansässigen Cannabis Kenner schnell Ruhm erlangete. Das originale Haze Cannabis beinhaltet Gerüchteweise Genetik aus Thailand, Mexico und Kolumbien welches einen heftigen Sativa Schub verursacht. Das High ist Zelebral und aufmunternd, mit fast keinem Limit der Dröhnung.

Joe Haze, einer der vorher genannte Haze Brüder, wurde im Grow American Nr. 63 (Ausgabe November 1980) wie folgt zitiert: “Den Stoff der da oben (Nord Kalifornien) angebaut wird, ist zum größten Teil Indica aber es wird bald geerntet um es vor Frost zu schützen. In unserer Provinz produzieren die Pflanzen bis in den Dezember Harz und unsere Pflanze sind aus Sativa Samen gezogen.” Vier Haze Phänotypen von Haze Cannabis entstanden mit den Spitznamen, Gold, Silver, Purple Haze und Blue.

Ungeachtet ihres Potentials blieben die Haze Samen bis in die späten 1970er unbeachtet, bis der berühmte Züchter Sam der Skunkman begann seine eigenen Chargen zu produzieren und zu verfeinern. Im Jahr 1984 brachte er sie nach Holland wo er sie unter dem Namen “Sacred Seeds” (Heiliger Samen) verkaufte. Mit einer Blütezeit vom 12 bis zu 16 Wochen erlangte das original Haze unter den Züchtern den Ruf als schwierige und zimperliche Pflanze welche schwer anzubauen ist. Viele bevorzugten zu dieser Zeit den Anbau von Skunk und Northern Lights Samen. (Das originale Haze ist auch heute noch Verfügbar, die Samen werden von Flying Dutchman produziert)

Wie auch immer, jene welche Haze Cannabis bis zur Reife brachten wurden belohnt mit klebrigen Lanzen pikanter Buds. Die Colas müssen gut gepflegt werden, überdüngung oder zu viel Wasser schaden den zarten Ästen. Netze oder Stäbe sind ein Muss um die Tops davon abzuhalten unter ihrem eigenen Gewicht abzuknicken und runterzufallen. Die langen dünnen Blätter und zerberchlichen Buds sind charakteristisch für eine pure Sativa Pflanze wie die Haze.

Die Haze Welle

In den 1980ern hat der legendäre Samenproduzent Nevil Schoenemakers eine Selektion von Samen von einem Kenner aus New York gekauft, welche auch das original Haze der Gebrüder Haze beinhaltete. Nachdem er die Samen nach Amsterdam mitgenommen hatte, nahm er ein Zuchtprojekt in Angriff um eine stabilere Version zu erschaffen. Schoenemakers brachte daraus Nevil’s Haze hervor um damit die Cannabis Raucher zu bedienen und alles änderte sich. Marihuana Historiker Mr. Haze 420 hat gesagt: “ Nevil’s Haze ist einer der stärksten Sativa die ich jemals geraucht habe.”

Am Ende des Jahrzehnts haben es Haze Cannabis Hybriden für Züchter und Raucher einfacher gemacht die erstaunlichen Qualitäten der Sorte schätzen zu lernen. Nevils’ Seed Bank brachte 1989 NL #5 x Haze heraus und Sensi Seeds folgte kurz darauf mit ihrem Silver Haze welches noch im selben Jahr den HIGH TIMES Cannabis Cup gewann. In den 1990ern überraschte Green House Seeds die Szene mit ihrem Super Silver Haze.

Ungefähr zur selben Zeit begannen eifrige Züchter in Florida eine fabelhaftes, hell orangenes Produkt namens Miami Haze zu produzieren. Diese festen kleinen Nuggets reisten entlang des I-Korridors zu Ostküsten Zentren wie New York City, Boston und Philadelphia und veränderten die Raucherszene mit dem Charakteristischen “up” (munteren) High. Spitznamen wie Crippes, Piff und Pude bezeichnen ein hochqualitatives Produkt mit geradezu psychodelischen Effekten. Viele der Raucher dachten sie hätten eine Panikattacke nachdem ihr Herz zu rasen begann von diesen fast puren Sativas.

Jetzt gibt es reichlich Haze Cannabis Hybriden welche regelmäßig den Cannabis Cup gewinnen und die Besucher der Amterdamer Coffeeshops beeindrucken. Sie sind perfekt dazu geeignet um sie Tagsüber zu rauchen, sie wirken inspirierend und kreativ und muntern zu einem Spaziergang im Park oder einem Museumsbesuch auf. Unaufdringliche Aromen von Malzbier, Schokolade und Sandelholz verspürt man noch lange nach dem Genuss eines Haze Joints auf der Zunge. Haze wird auch weiterhin Preise gewinnen und ist eine außergewöhnliche Quelle um neue Geschmacksrichtungen und Aromen zu züchten.

Zu der berüchtigten Purple Haze Debatte hat sich Sam Skunkman auf einem populären Weed Forum wie folgt geäußert: “ Ja, Purple Original Haze ist absolute Realität. Es war für mehr als ein Jahrzehnt, in den späten 60ern und 70ern in Umaluf, von da an als Hybriden. Es gab Silber, Blau, Rötlich, genauso wie Purple Haze und die Schwarze. Ich züchtete, rauchte und sah sie alle, sie waren real. Purple Haze war das original Haze Cannabis mit Kolumbischen Einflüssen (Phänotypen).